Windows LNK-Lücke: Sophos-Tool blockt Angriffe

Windows 7: Der Sicherheitsdienstleister Sophos hat ein normales, kostenfreies Tool veröffentlicht, das Angriffe auf die vor kurzem bekannt gewordene Schwachstelle in Windows verhindern soll, die Verknüpfungsdateien betrifft.

Das sogenannte Sophos Windows Shortcut Exploit Protection Tool soll die Anwender so lange vor Angriffen schützen, bis Microsoft einen Patch für die Lücke zur Verfügung stellt. Der Icon-Handler von Windows wird durch das Tool ersetzt, so dass alle Zugriffe darauf nicht zugelassen werden.

Microsoft will ebenfalls in diesem Fall keine Hilfe für die Verwendung von Lösungen von Drittanbietern anbieten und rät stattdessen zur Anwendung des vor kurzem vorgestellten Workaround-Ansatzes. Der Konzern kann nach eigenen Angaben für eine einwandfreie Funktion von vorläufigen Patches oder Tool wie dem von Sophos nicht garantieren.

Microsoft Workaround sorgt jedoch dafür, dass die Symbole von Verknüpfungen durch Standard-Bilder ersetzt werden, so dass Windows unter Umständen fast nicht zugänglich sein wird. Die Symbole bleiben hingegen in ihrem Originalzustand, was das Programm von Sophos belässt.

Das Tool prüft bei allen Verknüpfungen, ob durch sie versucht wird, die Schwachstelle in Windows auszunutzen. Falls dies der Fall ist und versucht wird eine ausführbare Datei oder eine .DLL aufzurufen, wird eine Warnung sichtbar. Microsoft steht unter einem starken Druck und arbeitet an einem Patch, da allerdings die wichtige Systemdatei Shell32.dll betroffen ist, benötgen die Entwickler sehr viel Zeit für Tests, um Probleme in der Zukunft zu vermeiden.

Windows 8 schon 2011?

Ein ehemaliger Microsoft-Mitarbeiter hat angeblich über sein Weblog ausführliche Informationen zu den Zeitplänen für das kommende Windows Codename 8, Office 2012 und Windows Server 2012 publiziert.

Die PDF-Datei enthält eine tabellarische Übersicht, die über die angestrebten RTM-Daten für die genannten Produkte informiert. Den Angaben zufolge soll Windows 8 bereits am 1. Juli 2011 in die Läden geliefert werden.

Diese Daten basieren auf der vorläufigen internen Planung von Microsoft. Das PDF-Dokument ist dementsprechend gekennzeichnet, enthält also Hinweise, wonach sich die Angaben jederzeit ändern können.

Windows 7 mit USB Stick installieren

Es gibt einige manuelle Anleitungen um Windows 7 mit Hilfe eines USB Sticks zu installieren. Jetzt hat Microsoft ein offizielles Tool veröffentlicht, dass einem die Handarbeit erspart. Dank des USB/DVD-Downloadtool für Windows 7 kann man innerhalb weniger Minuten einen bootfähigen USB Stick für eine Win7 Installation erstellen.

Dafür erforderlich sind Admin Rechte und mindestens das .NET Framework in Version 2.0.

Der USB Stick muss mindestens 4GB groß sein.

Zum Tool.

Neuer PC für Windows 7

Dell hat erst vor kurzem in einem Interview eine interessante Aussage gemacht:

Wenn Sie einen neuen PC mit aktueller Prozessor Technologie kaufen, dazu Windows 7 und Office 2010, dann werden Sie Ihren PC wieder lieben. Sowas konnten wir schon viel zu lange nicht mehr behaupten.

Die Presse und PC Spezialisiten sind sich einig: Windows 7 ist das bessere Windows Vista – und noch viel mehr. Wer also schon länger einmal über einen neuen PC nachgedacht hat, der sollte jetzt zugreifen. Bei Dell sind PCs mit Windows 7 vorinstalliert voraussichtlich ab dem 22. Oktober verfügbar. Bei Bestellungen vor der offiziellen Windows 7 Veröffentlichung erhält man ein kostenloses Upgrade Recht.

Windows 7 Hosts Datei editieren

Wie schon bei dem Vorgänger Vista muss man in Windows 7 Administrator Rechte haben um die Hosts Datei editieren zu können. Der Dateipfad ist der gleich geblieben: C:\Windows\System32\drivers\etc\hosts.

Damit man Änderungen an er Hosts Datei vornehmen kann, muss man den Editor (Notepad) als Administrator ausführen (Rechtsklick auf den Editor -> Als Administrator ausführen). Jetzt kann man die gewünschte Änderung vornehmen und sie wird auch tatsächlich gespeichert.

Standardmäßig versucht Notepad die Datei sofort unter einem anderen Verzeichnis zu speichern, was natürlich in diesem Fall keinen Sinn macht, außer man möchte eine Backup-Datei anlegen.

Office Starter 2010 löst Works ab

Office Starter 2010 ist die Einstiegsversion des Office-Pakets und enthält laut Microsoft im Funktionsumfang deutlich reduzierte Varianten von Word und Excel, die zwar die Basisfunktionen enthalten, aber in denen unter anderem Funktionen zum Nachverfolgen von Änderungen, SmartArts und Pivot-Tabellen fehlen. Office Starter 2010 ausschließlich als vorinstallierte Version bei diversen PCs in Erscheinung treten. Weiterhin blendet das Programm Werbung ein.

Office 2010 wird als Home & Student, Home & Business sowie Professional Version verfügbar sein.

Kostenloses Antivirus Programm von Microsoft

Seit dieser Woche ist das kostenlose Antivirus Programm von Microsoft verfügbar. Sofern man über eine legale Windows Version verfügt, kann man die Software hier downloaden. Mit dem kostenlosen Tool will Microsoft zur generellen Sicherheit von Windows PCs beitragen. Nun kann sich jeder einen angemessen Virenschutz leisten.

In den Microsoft Security Essentials arbeitet ein Echtzeit-Schutz, der neue Bedrohungen durch regelmäßige und hintergründig ablaufende Updates schnell erkennt. Muss der Anwender eingreifen, bekommt er eine Warnmeldung. Kein Ressourcenfresser: Laut Microsoft ist nur eine geringe Prozessor- und Speicherkapazität nötig.

Windows 7 Veröffentlichungsdatum

Heute ist das offizielle Veröffentlichungsdatum von Microsoft Windows 7 bekannt gegeben worden. Der Windows Vista Nachfolger wird am 22. Oktober 2009 in Deutschland erhältlich sein. Kunden die jetzt eine Vista Edition kaufen, werden ein kostenloses Upgrade-Recht auf Windows 7 erhalten.

Windows 7 bietet höhere Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit. Ganz neu sind auch die erweiterten Eingabemöglichkeiten, z.B. Multitouch. Es ist mit der gleichen Hardware, den Anwendungen und Gerätetreibern kompatibel wie Windows Vista. Optimierte Navigation, eine neue Task-Leiste und eine vereinfachte Oberfläche beschleunigen den Zugriff auf häufig genutzte Funktionen. Zudem erleichtert es den Austausch von Daten zwischen PCs und Geräten – ob zu Hause, im Büro oder unterwegs. Die neue Version vereinfacht auch den Umgang mit Heim-Audio/Video-Systemen und anderen vernetzten Medien-Geräten, um Dateien von Windows-basierten PCs abzuspielen.

Windows 7 Release

Heute hat Microsoft das offizielle Windows 7 Veröffentlichungsdatum bekannt gegeben. Das neue Betriebssystem aus Redmond wird demnach im 4. Quartal 2009 in den Läden stehen. Es wird mehr Versionen als bei Vista geben, doch diesmal sollen auch Unternehmen durch Features wie dem XP Modus bei der Migration unterstützt werden. Windows 7 soll laut Microsoft deutlich mehr Erfolg haben als Vista.

Windows 7 mit XP Modus

Die Pro Varianten von Windows 7 werden mit einer neuen Technologie ausgeliefert die man als “Windows XP Modus” (XPM, früher Virtual Windows XP bzw. Virtual XP, VXP) betitelt. Dank dieses Features soll man problemlos Windows XP Programme unter Windows 7 verwenden können.

XPM basiert laut Microsoft auf Virtual PC 7, wobei ähnlich wie bei Hyper-V die Virtualisierungsfunktionen moderner CPUs genutzt werden. Der XP-Modus beinhaltet eine echte, lizenzierte Version von Windows XP mit Service Pack 3. Verfügbar ist er mit Windows 7 Professional, Enterprise und Ultimate. Neben der Möglichkeit zum Betrieb von XP in einem separaten Fenster, können die Anwendungen von XP auch mit dem Desktop von Windows 7 verwendet werden.

XPM bietet v.a. auch Firmenkunden eine komfortable Möglichkeit alte Anwendungen weiterhin zu verwenden. Gleichzeitig hat man einen Weg gefunden, wie man nach und nach die zur Unterstützung älterer Anwendungen nötigen veralteten Technologien aus Windows entfernen kann. Für kommende Versionen von Windows ist der Schritt daher von großer Bedeutung.


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